 |
|
Gießener Allgemeine, 22.11.2010 |
Gießener Anzeiger, 26.11.2010 |
Pinneberger Tageblatt, 01.11.2010 |
"Böses von der Kanzel"
"hemeln. "Wir stehen alle am Abgrund und sind sogar schon einen Schritt weiter." Nein, Bernd Vogel ist wahrlich kein Schön-Maler. Mit einem verbalen Rundumschlag über alle großen und kleinen Weltprobleme überschüttete der Hamburger Kabarettist am Samstagabend das Publikum in der gut besuchten Gimter Marienkirche. "Unser Land braucht eine Roßkur", tönte der wortgewaltige Namensvetter des Gimter Pastors von der Kanzel. Dabei gelte es, gedankliche Blockaden zu durchbrechen. "Denn Rentner, Arbeitslose, Kranke und andere Kostenfaktoren ruinieren den Sozialstaat und schaden der Wirtschaft", so Vogel zynisch. "Dein Platz an der Tonne" lautet der Titel des Programms, mit dem der Hamburger in schweren wirtschaftlichen Zeiten seinen Zuhörern kabarettistische Lebenshilfe geben will. Intelligent und redegewandt kommt er dabei daher - und manchmal auch hart an der Schmerzgrenze. Dabei schafft er es aber immer wieder, haarscharf an der Geschmacklosigkeit vorbeizuschrammen. "Angie und Münte - das ist ja ein ebenso erotisches Verhältnis wie seinerzeit Joschka Fischer und Madelaine Albright." Egal ob Spitzenpolitiker oder Arbeitsloser, alle bekommen bei Vogel ihr Fett weg. Er wühlt sich durch die Politik und den Alltag, zerflückt Meldungen und Skandale und stellt Ereignisse auf den Kopf, um sie richtig zu stellen und verbal Gift und Galle abzufeuern. Dabei holt der Meister des rabenschwarzen Humors seine Kabarett-Ideen mitten aus dem Leben und trifft damit häufig genau ins Schwarze. Das Gimter Publikum dankte es ihm mit viel Applaus. (PER)"
(Hessisch-Niedersächsische Allgemeine)
|
 |
"Eine zynische Deutschlandwelt, fürwahr, aber voll ätzend guter Laune" (Rheinische Post)
"Flott, frech und intelligent malt er treffliche Bilder von den Großen der Nation." (Süddeutsche Zeitung)
"Vogel redet sich In Rage, wechselt Positionen und Aspekte in Sekundenschritten, galoppiert von einem Wortschwall zum nächsten, ohne sich zu verhaspeln." (Lüneburger Landeszeitung)
" Wortgewaltig entzündet er ein kabarettistisches Feuerwerk" (Volksstimme)
" Vogel begeistert mit hochkarätigem Polit-Programm" (Achimer Zeitung)
"Meister des rabenschwarzen Humors" (Weserkurier)
"Durchdachtes, wortgewaltiges Kabarett! Viel Applaus!" (Ruhr-Nachrichen)
|
„Zynisch, intelligent und redegewandt unterhielt der Kabarettist sein Publiukum!" (Achimer Zeitung)
„Vogel gelang erneut seine typische Mischung aus Inhalt und Tiefgründigkeit." (Saarbrücker Zeitung)
„Das Publikum zeigt sich zunehmend begeistert. Der Kabarettist schaffte es immer wieder, der Geschmacklosigkeit haarscharf zu entrinnen in seinem Kreuzzug gegen die political correctness!" (Rheinische Post)
„...Politisches Kabarett ist ein hartes Brot. Der Zwang zur Spontanität ist groß, die Umstände meist schwierig, das Publikum anspruchsvoll, die Erwartung orientiert an Klassikern wie Dieter Hildebrandt und der Münchner Lach & Schießgesellschaft. Im Zeitalter der Comedy sollte man sich deshalb freuen, wenn sich jemand überhaupt noch dieser Kunstform widmet. Wir freuen uns. Auch über den Kabarettisten Bernd Vogel, der am Donnerstag einmal quer durch den Themenwald des politisch Satirefähigen spazierte. Ein politischer Kabarettist hat es heutzutage nicht leicht. Eine Aufgabe, die Vogel allerdings gut bewältigte. Außerdem bietet die Politelite genügend schräge Vögel und Charakterköpfe. Vogels Favorit ist der „Janus"-köpfige Gerhard Schröder, der „Kanzler aller Geldinstitute und Arbeitnehmer, solangs noch welche gibt. Er überprüfte das Identifikations-potential seines Publikums, und spielte ein klassisches Drama, inklusive Götter und Unterwelt, „uraufgeführt im Salzstock von Gorleben" mit der Neuen Mitte als Chor und Wolfgang Schäuble als Mephisto. Vogels Gabe, sich in die Sprache von Politikern einzufühlen, ist sehr groß. So entlarvt er Worthülsen und flache Reden in der Parodie, vernachlässigt sogar das Dichten in klassischen Reimen nicht. Hut ab!" (Südkurier)
„...Mitten aus dem Leben holt Bernd Vogel seine Kabarett-Ideen und trifft damit mitten ins Schwarze, häufig auch ins Herz. Dabei beherrscht er die Kunst des zur Zeit ein wenig vernachlässigten politischen Kabaretts genauso wie die der bösartigen, unterhaltsamen Spötterei, der Selbstverarschung und des flachen Ulks. Das bewies der gebürtige Hesse, der so gern mit seiner provinziellen Herkunft kokettiert, bei der Premiere seines neuen Programms ...Und woher nimmt der Mann eigentlich diese irrsinnige Energie?" (TAZ, Hamburg)
„...als Schnellsprecher kann er es leicht mit Hüsch oder Buchholz aufnehmen..." (Leipziger Volkszeitung)
„...hat Bernd Vogel erst einmal seinen Sprechmotor angeworfen, dann gibts kein Atemholen, keine noch so winzige Unterbrechung...Im wieder einmal ausverkauften Kulturforum Lüneburg überschüttete er die Zuhörer mit einem verbalen Rundumschlag über alle großen und kleinen Weltprobleme..." (Lüneburger Landeszeitung) |
„...Über zwei Stunden ackerte der Mann (ohne Verschnaufpause) mit Händen und Füßen mit meist forschem Ton in der Stimme auf der Bühne, und brachte im Akkordtempo Witzeleien über Gott und die Welt an den Mann und die Frau. Von Gott war beim Vogel übrigens weniger zu hören. Von der (bundesdeutschen) Welt hingegen bekam man umso reichlicher eingeschenkt - denn die hat für einen Kabarettisten vom Kaliber eines Vogel reichlich zu bieten... Kurz und gut: Ein Klasse-Auftritt eines Klasse-Kabarettisten (und Schauspielers)." (Nienburger Zeitung "Die Harke)
„...Am Anfang schien es Publikum und Kabarettist gleichermaßen fraglich, ob der Niederrheiner mit hessischem Humor kompatibel ist. Bald war klar: Ja. Das Publikum zeigte sich zunehmend begeistert...der Kabarettist schaffte es immer wieder, der Geschmacklosigleit haarscharf zu entrinnen in seinem Kreuzzug gegen die political correctness..." (Rheinische Post, Willich)
|
 |
In rasanten Sprechsalven liefert Vogel kurzweilig, amüsant, manchmal zynisch und häufig bitterböse eine drastische Bestandsaufnahme unserer Gesellschaft. Frei nach dem Motto: „Merkt hier noch jemand etwas?" fischt der Vollblut-Kabarettist mit Tiefgang in den ersten neunzig Minuten hochbrisante Themen und politische Zitate aus der täglichen Medienflut und überlegt weiter. Da bleibt keine heilige Kuh geschlachtet, wenn es um die Auswirkungen von Atomkraft, Rassismus, Rentenreform oder Arbeitslosigkeit geht. Und auch die täglichen Phänomene bleiben nicht verschont....sei es das Handy, diese „Erfindung des Grauens", Mülltrennung oder alltägliche Beziehungsprobleme ...Auch im zweiten Teil sorgt Vogels grandiose Mimik und gelungene Parodie für johlendes Gelächter. Mit seiner Fabel „Germany World" gelang dem Gewinner der St. Ingberter Pfanne von 1990 erneut seine typische Mischung aus Unterhaltung und Tiefgründigkeit..." (Saarbrücker Zeitung)
Für Unterhaltung war immer gesorgt." (Rheinische Post, Mönchengladbach)
„...Satirische Spitzen begeisterten...Vogel ist, wie er auch vor dem begeisterten Publikum auf der "Batavia"bewies, ein brillianter Wort-Artist, der mit Sprache, Typen, Kenntnis- und Besitzständen spielt, bis die Zustände deutlich sichtbar werden..." (Wedel-Schulauer Anzeiger)
Von nichts sagenden Vielrednern Polit-Kabarett mit Bernd Vogel im Köllerbacher Vereinshaus
Köllerbach. Ob man die Not der Welt vielleicht wieder lieber der Welt überlassen sollte oder nicht, das tut für viele Zeitgenossen nichts zur Sache. Anders jedoch für Bernd Vogel. Denn der Hamburger Polit-Kabarettist, der in blumiger, scharfzüngiger Kritik an Politik(ern) mit Zynismus, Satire und Parodie jongliert, ist eine Klasse für sich. … Vogel, der lange zum Ensemble der Leipziger Akademixer gehörte, versteht sein kabarettistisches Handwerk. Wer die Politik so genau kennt und verhöhnen kann, wer einen solch spritzigen Schuss Polemik mit gespielter Naivität, andererseits aber mit zynischem Augenaufschlag zum Besten gibt, der hat seinen Applaus redlich verdient....Vogel hat es raus, das Kind, pardon, den Politiker beim Namen zu nennen. Bundesregierung und Opposition werden scharf unter die Lupe und aufs Korn genommen..... Den moralischen Zeigefinger hält er wohl erhoben. Jedoch: Moral - ist das nicht etwas, das ein Politiker heute längst verloren hat? ...Doch auch viele andere Politiker bekommen ihr Fett weg. Ob Schröder oder Ulla Schmidt - rappeldizupf, Bernd Vogel nimmt kein Blatt vor den Mund. Soziale Gerechtigkeit? Nicht, wenn Rürup in einigen Jahren einmal ein Denkmal gesetzt werde.... Da hilft am Ende nur noch ein typischer Vogel-Reim zu unserem scheidenden Gesundheitssystem: "Karzinom, Karzinom, der Patient ist nur ein kleiner Gnom. Sieh die Metastasen rasen, die AOK wird dir was blasen." lon (Saarbrücker Zeitung) |
|
|
|
|
|
|